Sonntag, 22. August 2010

Ammarnäs viktigaste dag!

Förra veckan vandrade jag och min man fraan Jäkkvik till Ammarnäs paa Kungsleden. Vi hade fantastisk väder och mellan 0 och 25 grader varmt. Vandringen var spännande och varierande, baade paa naturen och andra upplevelser: Pieljekaise NP bjöd paa Fjällbjörkskog, sen besökte vi Adolfsströms Lanthandel där vi tyckte att tiden stannade i 50talet. Ett baatskjuts över Iraft och sen uppför över trädgränsen igen, där vi mötte 2 älgar, sedan en vandring i en mosaikartad landskap som "walking in the park". Jag tycker att landskapen är mycket rofylld där och riktig bra för att slappna av. Andra vandrare har vi förresten inte träffat paa... Nära Vindelälvsdalen kom vi in i Västerbottens län och stigen förde oss brant ned till Vindelälven och Rävfallstugan. Uppför igen och ännu 2 härliga tältnätter innan vi kom ned till Ammrnäs.
Jo och där var Pärfestivalen paa gang, som hyllar Ammarnäs ättlingar och Potatisbacken. Lyst till helstekt ren och nygrävda mandelpotatisar?

Ja, wir hatten gutes Timing für unsere Ankunft in Ammarnäs, denn die Bewohner feierten gerade das Pärfestival zu Ehren der Gründer des Dorfes und des Kartoffelhügels, des Wahrzeichens. Es gab am Stück gebratenes Rentier unf natürlich Mandelkartoffeln vom Hügel.
Unsere Wanderung von Adolfström weiter war spannend, abwechslungsreich und gemütlich, ja, und auch einsam, denn wir begneten keinen anderen Wanderern - und das auf dem Kungsleden, dem berühmtesten Wanderweg in Skandinavien! Die Landschaft war parkartig und wechselte zwischen Fjällbirkenwald, Mooren und Seen. Nach einem weiteren Aufstieg waren wir wieder in unserem Lieblingsterrain unterwegs, dort, wo nur noch wenig Gras und Zwergbirken wachsen. Wir überschritten die Grenze Norrbotten-Västerbotten und alsbald führte der Weg steil bergab ins Vindelälv-Tal, vorbei an der Rävfall-Hütte und wieder bergauf und über die Birkenwaldgrenze. Wir genossen da noch zwei Zeltnächte an schönen Lagerplätzen, bevor wir mit den ersten Regentropfen auf dieser Wanderung nach Ammarnäs abstiegen.
Eine herrliche Wanderung und perfekt für Erholungssuchende.

Montag, 16. August 2010

Adolfström

Bei wunderschönenm Wetter sind wir durch den Pieljekaise Nationalpark auf dem Kungsleden nach Adolfström gewandert. Wir geniessen ein Glace und warten auf unser Boot nach Bäverholmen.

Samstag, 14. August 2010

Okända fjäll - unbekanntes Fjäll

So der Name der Tour, für die ich letzte Woche als Führerin engagiert war. Für mich war die Gegend nicht unbekannt, aber neu im Sommerkleid. 114 km sind wir von Staloluokta nach Guoletisjaure gewandert (am Silverväg). Das Ganze begann mit einem Helikopterflug von Kvikkjokk aus. Der war schön, aber Fliegen ist für mich wie Fernsehen; man sieht zwar das Fjäll, ist aber trotzdem nicht richtig dort...
Für einige Teilnehmer war der Blick auf den nahen Sulitelma-Gletscher einer der Höhepunkte überhaupt. Aber auch die wunderbaren Blicke auf die Seen Pieskehaure, Virihaure und Mavas beeindruckten. Wunderbare schön gelegene Zeltplätze und gebratenen Fisch, aber auch das Baden in Seen und Bächen waren toll.
Die Tour endete in Arjeplog mit einem schönen Essen und nochmals Seeaussicht. Nun gehts nochmals auf Tour für mich und meinen Liebsten, alleine.
ha det!

Mittwoch, 4. August 2010

Powershopping

Das Ereignis des Tages: Meine Füsse haben neue Fjällschuhe bekommen! Meine alten, die schon wegen einem Materialfehler totalsaniert werden mussten, danach eher Sandalen als dichten Fjällstiefeln glichen, was die Wasserdichtigkeit anbetrifft, waren während des Winters so eng geworden, dass sie schlicht nicht mehr braucbar waren. Und das entdeckte ich erst vor zwei Wochen, beim Packen... Aber jetzt habe ich neue und sie schon gut 7 Std. beschwerdenfrei an den Füssen (Crispi Hunter Gtx).
nach erfolgreichem Schuhkauf klapperte ich noch andere Outdoorgeschäfte ab und schaute mir Sachen an, die ich im Internet gesehen hatte und es in der Schweiz nicht zu kaufen gibt. Zum Beispiel Klättermusen Hosen und Rucksäcke, div. Rucksäcke für lange Touren und auch Zelte usw. Dann kaufte ich mir noch ein Pilzbestimmungsbuch... Ich hoffe, ich werde die Ferien schadenfrei überleben... Nein, keine Sorge, es hat extra Anfängerpilze im Buch, die nur mit anderen, essbaren Pilzen verwechselt werden können.
Bald fährt der Nachtzug und Morgen heisst es arbeiten: Essen für 14 Personen abpacken!
ha det!

Sonntag, 18. Juli 2010

Fernwandergedanken

Vor zwei Wochen wanderte ich auf dem Fernwanderweg "Alpenpässeweg". Ich freute mich riesig auf mein Abenteuer und durfte eine wunderschöne Wanderung erleben und auch zwei Nächte draussen schlafen. Ich wählte für dieses Mal noch Campingplätze, obwohl ich mir irgendwie etwas "im falschen Film" vorkam, mit meiner Ultralight-Ausrüstung neben Zelten in Steh-Höhe, Wohnmobilen und -wagen.
Unterwegs hielt ich stets ein wenig Ausschau nach geeigneten Biwak-Plätzen und Wasserquellen. Anders als im Norden müsste ich mir hier wohl einen Wasserfilter und/oder Wasserentkeimungsmittel mitnehmen. Dies ist ein grosser Unterschied zum Fjäll, wo ich praktisch überall Wasser in solcher Qualität finde, das ich direkt ab Fluss/See trinken kann. Mit den Biwakplätzen sah es eigentlich ganz gut aus. Aber es heisst wohl, dass man sein Nachtlager erst kurz vor dem Eindunkeln errichten soll und vielleicht noch den Landbesitzer um Erlaubnis fragen. Fazit: zwei wichtige Faktoren, die für mich irgendwie "stress" bedeuten. Im Norden wandere ich, so lange ich Lust habe, dann brauche ich mich meistens nicht länger als eine Stunde nach einem geeigneten Biwakplatz an einem Bach umzuschauen. Und das kann auch schon nachmittags um drei Uhr sein, wenn mir danach ist.
Natürlch hat das Fernwandern in den Alpen auch seine Vorteile: man braucht nicht für x Tage Essen mit zu schleppen und ist stets mit einem Fuss noch in der "Zivilisation". Freiheit hat seinen Preis!
Fazit des Tests: Gerne wieder zwei, drei, vier Tage auf Tour in den Alpen. Aber für eine >500km-Tour ist mir im Moment Skandinavien lieber! Das Gefühl der Freiheit, die weiten Horizonte, die Stille und die Wildnis ziehe ich im Moment vor.

Dienstag, 6. Juli 2010

Grächen - Saas-Fee - Gspon


Das Weisshorn, von Gspon aus gesehen.


Als feiner Strich ist der Balfrin-Höhenweg (Grächen - Sass-Fee) erkennbar.



Wegweiser in Sass Grund.


Mein kleines Zuhause für unterwegs in den Alpen - ins Fjäll nehme ich dann wieder etwas "stabileres" mit, sprich ein "richtiges" Zelt ;-). Aber für Schönwetter-Touren ist es allemal das Richtige mit total nur 880 gr.



Die berühmten Berge von Saas Fee.



Der Balfrin-Höhenweg ist sehr gut ausgebaut und gesichert, doch!






... aber schwindelfrei sollte man schon sein, um diesen Weg genüsslich gehen zu können.



Balfrin-Gruppe.







Der Balfrin-Höhenweg wurde 1954 eröffnet. Die Wegführung imponierte mir.

Staibock (2)

Hier noch ein Bild mit etwas mehr Steinbock drauf. Den Nebel kann ich leider nicht weg machen...


Montag, 5. Juli 2010

Staibock!!!

Frühmorgens durfte ich heute diesen Walliser Steinbock sehen!
Die heutige Wanderung führte von Niedergrächen nach Saas-Fee, wo ich gerade ein Päusli einlege, um mir flüssiges zuzuführen... Obwohl es am Morgen lange bedeckt und neblig war, war es sehr warm und der Schweiss rann entsprechend. Der Balfrin-Höhenweg, auf dem ich wanderte, ist sehr schön, sehr still, mit ein paar sehr ausgesetzten, aber gut gesicherten Passagen und vielen schönen Ausblicken.
nun gehts noch nach Saas Grund, wo ich wiederum campieren werde.

Sonntag, 4. Juli 2010

Alpenpässeweg

So heisst einer der sechs Fern-Wanderwege der Schweiz. Er führt von Chur nach St.Gingolph am Genfersee. Gerne würde ich ja berichten, dass ich jetzt nach Chur fahre, um dort diesesn 600 km langen Weg mit gut 40 000 Höhenmetern in Angriff nehmen. Nö, leider ist dem nicht so, mein Ferienkonto ist natürlich blank, nach meinem Norwegen-Abenteuer...
Aber ich fahre in gut zwei Stunden nach Grächen, um zwei Tage auf dem Weg zu wandern und ein paar Sachen auszuprobieren. Kernstück der Tests ist mein neues Tarp-Tent, das diese Nacht Première feiern wird: ein Ein-Personen-Unterschlupf aus hauchdünnem Nylon, mit Boden und etwas Mückengitter. Also Stange dient mein Trekkingstock...

Det är resan, inte målet, som gör resan värd. - Es ist die Reise, nicht das Ziel, das die Reise wert macht!

Freitag, 14. Mai 2010

Bärenkunde




Regenwetter!
Meine Schwester und ich wollten heute eigentlich eine weitere Etappe auf dem Trans-Swiss-Trail wandern... Aber nasses und kaltes Wetter wirkten nicht gerade so einladend auf uns, wenn es nicht unbedingt sein muss. So besuchten wir mal endlich zwei Berner Sehenswürdigkeiten: das Klee-Museum und anschliessend den neuen Bärenpark. Den zwei Bären-Kindern und ihrer Mutter hätten wir noch lange Zuschen können!