Donnerstag, 6. August 2009

Ready to go!

Die letzten Vorbereitungen für die Tour, die ich leite, konnten heute morgen erledigt werden, so dass noch genügend Zeit für Sightseeing in Karesuando blieb. Dieser Ort liegt am Könkämaälven (Fluss), der die Grenze SE-SF markiert und den Ort zweiteilt. Sehr sehenswert waren auch die Kirche und das Pfarrhäuschen von Laestadius, der im 19. jh. hier viele weg von der Flasche und zum Glauben brachte.

Gestern war es so warm, dass mein Kollege und ich beschlossen, Picknick einzukaufen und an den an einen Strand zu fahren. (Bild) Und der 'Schwumm' tat gut!

Heute traf ich Hjördis. Die gute Seele, die mich 2003 von Kilpisjärvi hierher mitnahm.

In 1 Std. kommen die Gäste...

Montag, 3. August 2009

Unterwegs...

Gleich 2x hatte ich heute Glück auf meiner Reise nach Lappland: beim Zug, der 20min nach meinem in Kopenhagen abfuhr, ist ein tödlicher Unfall passiert. Beim Zug, in dem ich nach Stockholm reiste, streikten die elektronischen Anzeigen im Wagen, so dass niemand so recht wusste, wo nun sein reservierte Platz war... Und weil ein Blitz die Signale bei Höör lamlegten, kamen wir mit 45min Verspätung in Stockholm an. Bald fährt der 'Norrlands-Zug' ab - mit Verspätung, wie gerade mitgeteilt wurde. (Und vor ein paar Jahren hatte dieser Zug mal 1 h Verspätung, weil ein Bär überfahren wurde...)
Zum Glück bleibt mir wegen allen Verspätungen mehr Zeit im Zug zum Lesen und Dösen :-):
'Ein fröhliches Herz tut dem Leibe wohl, ein bedrücktes Gemüt lässt die Glieder verdorren.' Spr. 17.22
...doppelter Grund, fröhlich zu sein, wenn man gerade unterwegs ist zum Trekken...

Sonntag, 26. Juli 2009

Fjälltourist i hemmatrakten

En liten dröm har det varit sedan länge: att se den schweiziska av alla schweizer fjälltoppar: Matterhorn!


Igår hade jag den stora lyckan att se toppen i blue sky och en hel vandringsdag lang.
Eftersom jag inte bara ville se toppen - då går det bäst och enklast att ta banan upp till Gornergrat - njöt jag av en vandringstur, där jag fick se Matterhorn nästan hela dagen: Zermatt järnvägsstation - Alterhaupt (hotell Edelweiss) - Herbrigg - Höhbalmen - Arben - Z'mutt - Zermatt. Det började med en kraftig stigning på 1100 höjdmeter. Har man nådd hjöden vid Höhbalm får man njuta av en jättefin utsickt mot toppen och vägen vidare sen är lättgangen och bär nu bara svagt utför. När jag vandrade mot Arben, träffade jag på de två Schwarznasenschafe (svartnäsfår?) - två typiska invånare i Wallis. De lag mitt på vägen och de stördes även inte av flera, minst 20 vandrare.

Jo, det var jättefin att se Matterhorn i verkligheten. Men jag känner också att jag längtar efter vildmarken. Visst finns här spektaktulär natur med höga toppar, glaciärar, trånga dalganger mm. men något saknas nästan helt: vildmarken.
«Bergtourist zu Hause» habe ich diesen Eintrag betitelt.
ich habe mir nämlich gestern einen Wunsch erfüllt: das Matthorn mal mit eigenen Augen zu sehen. Eine Variante dafür, und von der Aussicht her wohl eine der besten, mit der Bahn auf den Gornergrat zu fahren. Da ich ja aber fürs Leben gerne wandere, entschied ich mich für eine Rundwanderung: Zermatt Bahnhof - Alterhaupt (Hotell Edelweiss) - Herbrigg - Höhbalmen - Arben - Z'mutt - Zermatt. Das ganze beginnt mit 1100 Höhenmeter Aufstieg, teils durch Lärchenwald. Hat man die 1100 Höhenmeter geschafft, wird man mit einer fantastischen Sicht auf Horu belohnt. Diese Aussicht geniesst man dann auf dem weiteren Weg nach Arben. Zwei Vertreter der walliser Bergwelt traf ich buchstäblich auf dem Weg: Schwarznasenschafe, die sich auch durch mindestens 20 Wanderer nicht von ihrem Plätzchen vertreiben liessen...

Mittwoch, 8. Juli 2009

geben & nehmen

"Da oben will ich meine Ruhe haben!"
Mit "da oben" ist die Wildnis im Fjäll von Schweden gemeint und die Aussage ist eine Antwort auf die Frage an einen sehr erfahrenen Fjällwanderer, warum er keine Gruppen führen wolle.
Ja, da oben will ich meine Ruhe haben... Ich schätze die Ruhe, nein noch mehr das Weitwegsein von allem Alltagskram auch sehr und es ist mitunter ein Grund, warum ich immer wieder da rauf reise.
Nach all den Touren, wo ich alleine unterwegs war, wuchs bei mir der Wunsch, meine Erfahrungen und mein Wissen an andere weitergeben zu können, besonders an Leute, die es alleine gar nie wagen würden, sich in die Wildnis zu begeben. Das war für mich die Motivation, mich zur Fjälledare (Trekkingführerin in Schweden) auszubilden. Ja, es ist ein sehr schönes Gefühl, alles was ich am Trekking in Lappland so liebe, die Ruhe, die Wildnis, das einfache Leben usw. mit jemanden zu teilen. Ja, ja, es stimmt halt schon, was in der Bibel steht:

... "Geben ist seliger als nehmen."
Apostelgeschichte 20.35

Dienstag, 7. Juli 2009

Back to Winter!

Zwar bin ich mitten in den Vorbereitungen für die zwei geplanten Sommer-Zelttouren in Lappland, aber an vergangene, sehr schöne Tage im Winterfjäll zu denken, ist immer schön.
Wer ein
Ebenso wunderbarer wie wahrheitsgemäßer Bericht der ersten schweizerisch-deutschen Tält-Gourmet-Spexial-Expedition durchs schwedische Jämmtland, dargelegt von den werten Expeditionistinnen daselbst, mit einer Karte und zahlreichen photografischen Abbildungen, nebst einem Anhang der kulinarischen Genüsse, derob sie des abends frönten
lesen möchte, kann dies gerne hier tun:

http://forum.outdoorseiten.net/showthread.php?p=512767#post512767

Viel Vergnüngen!

P.S. Der Text wird laufend durch die beiden Expeditionistinnen ergänzt!

Samstag, 20. Juni 2009

Strandgedanken

Ja, das stimmt: ich bin nicht nur immer per pedes unterwegs... nein, ab und zu paddle ich auch ganz gerne. Das schont die Knochen und gibt im wahrsten Sinne des Wortes neue Ausblicke.

Spannend finde ich auch die Begegnungen mit den Menschen, wenn ich mit meinem nicht ganz alltäglichen Schiffchen unterwegs bin. Viele wollen mir spontan helfen, das Boot rumzubuxieren, grüssen freundliche, lächeln mir zu usw. Entweder nehme ich die Freundlichkeiten beim Wandern weniger wahr, oder dann ist das "Seevolk" einfach irgendwie lockerer drauf als die "Rotsocken"? Warum nur? Oder hat das damit zu tun, dass es weniger Leute gibt, die dem Wassersport fröhnen und sich so wie eine Art stille Community bildet und man "unter sich" eher bereit, auf den andern zu zugehen? Strandgedanken...

Gepaddelt bin ich heute auf dem Neuenburgersee, von St. Blaise nach Gorgier. Eine wunderschöne, abwechslungsreiche Strecke: entlang den Gestaden von Neuenburg mit vielen spannenden Bauten von metallig-glasig modern bis mittelalterlich, vorbei an Bootswerften, dann das Deltaland der Areuse, Weinberge und viele, viele Wochenendhäuschen. Leider auch immer wieder Schilder, die einem auf Privatgrund aufmerksam machten. Nichts mit einem Picknick im Grünen also. Ich genoss es im Hafen von Cortaillod - aber bevor ich anlanden konnte, musste das Problem "Schwanenfamlie" gelöst werden... Ein Segler, der mit seiner Jolle einbootete, löste für mich das Problem elegant und ohne das Mama oder Papa Schwan agressiv wurden. Frisch gestärkt machte ich noch ein paar Kilometer bis nach Gorgier, wo ich an einem herrlichen Strand ausbooten und mein Kajak reisefertig machen konnte (Faltboot).
Und wenn man da so paddelt, kommen einem auch immer wieder tolle Ideen für zukünftige Abenteuerchen: nächstes Mal wassere ich in Gorgier ein und paddle nach Yverdon und so langsam ganz um den Neuenburgersee herum, welches übrigens der grösste See der Schweiz ist, der ganz im Inland liegt!

Keine Sorge, die Wanderschuhe und Fjällstiefel werden schon nicht Staub ansetzen... ich hatte heute beim Paddeln auch einen guten Blick auf den Jura. Und die eine oder andere Idee ist mir auch bezüglich des Wanderns durch den Kopf gesaust...

Samstag, 23. Mai 2009

Alles hat seine Zeit...

Der erste Sommertag nutze ich heute für eine Wanderung im Napfgebiet/Emmental. Für Touren in den Alpen, auf Höhen über etwa 1800 m.ü.M. ist es noch zu früh, denn es liegt noch sehr viel Schnee, was gut zu beobachten war heute. Ich wandere gerade an so heissen Tagen wie heute lieber in Höhen über 2500 m.ü.M. Aber ja: Alles hat seine Zeit! Und es ist ja auch gar nicht schlecht, wenn man die Wandersaison gemächlich angeht und die Knochen, Muskeln, Sehnen und die Seele langsam wieder an längere Märsche gewöhnt.


Auf dem Weg auf die Lüderenalp habe ich wirklich auch Nahrung für die Seele bekommen; mehrere solcher Ruhebänke standen am Weg entlang und luden mit verschiedenen Sprüchen nicht nur zum Rasten, sondern auch zum Nachdenken ein:



Es steht da: Umgeben von stiller Schönheit und Pracht, ein Ort zur Besinnung und ein Plätzchen zur Rast

Wandern hat seine Zeit, ruhen hat seine Zeit ...

"Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde..." Prediger 3.1 ff


Mittwoch, 29. April 2009

17 + 1 topografische Karten

Neben mir liegen 17 Stück norwegische Fjällkarten und 1 schwedische.
Das heisst, ich plane gerade wieder Fjälltouren, was ich am liebsten mache, wenn ich nicht gerade mit Ski, Zelt, Rucksack, Pulka etc. unterwegs bin.
Die eine schwedische Karte deckt das Gebiet ab, wo ich im Sommer als Führerin für eine Zelttour im nördlichsten Ecken Schwedens engagiert bin. Unter anderem soll der Berg Pältsa bestiegen werden. Aber anders als in den Alpen, gibt es nur auf die allerwenigsten Gipfel markierte Pfade. Also studiere ich Höhenkurven, Geländebeschaffenheit, Flussläufe - und werde auch mal im Internet etwas rumstöbern, ob schon jemand oben war. In der Gegend war ich auf jeden Fall schon, aber bisher schaffte ich es nicht, diesen Berg zu besteigen.
Und mit den anderen 17 Karten habe ich natürlich eine längere Tour vor.... Startpunkt ist übrigens derselbe wie für die Sommertour: Kilpisjärvi (Finnland), aber dann geht es schnell mal nach Norwegen, in nordöstlicher Richtung! Und per Ski!

Des Gerechten Weg ist eben, den Steig des Gerechten machst du gerade. Jesaja 26,7

Dienstag, 31. März 2009

Real Turmat!

Ja, wir können nicht klagen: unser Essen ist von höchster kulinarischer Klasse! Und was auf dem Bild zu sehen ist, geniessen wir als antipasti...
Das Wetter heute ist stürmisch, am Morgen begleiteten uns noch Schneeschauer. Morgen geht es Richtung Vålådalen und noch eine Nacht im Zelt.

Montag, 30. März 2009

Sol & vind

'Man kan sola sig en hel dag i en varm tanke.' De ord läste jag i, jo, faktiskt, i utehuset på lunndörrstuga...
Vi fortsättade turen idag genom Lunndörren i mycket blåsigt väder. Vi sover nu i tält och i morgon sätter vi kurs mot Anarisstuga.