Sonntag, 13. April 2008

Saltoluokta

Gedanken aus Kutjaure / Kutjauretankar

Ein Mensch ist in seinem Leben ie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Felde,. wenn der Wind darüber geht, so ist er nimmer mehr da, und ihre Stätte kennt sie nicht mehr. ps 103.15-16
Die weite Fjäll-Landschaft bringt mich oft zum Gedanken, dass ich ja nur ein kleines "etwas" bin, der Wind fegt über mich, alles ist viel grösser und mächtiger als ich. Und dennnoch (oder gerade deshalb?) fühle ich mich gerade hier draussen in der Wildnis so geborgen. Ich weiss und fühle gerade hier besonders dies unermessliche Geborgenheit Gottes, seine Liebe und Gnade.

Det är med våra dager som med blommorna och gräset som grönsaker. Ökenvinden dar fram ovh de är spårlöst försvunna. ps 103.15-16
Det är pecis här ute i det vidda fjällandskapet där jag känner det som tydligast: jag är bara ett litet ingenting, allt annat är mycket möcktigare ön jag liten människa. Och det är också här ute då jag kännr det som mest: min guds kärlek och trygghet.

Sonntag, 6. April 2008

Sonnenschein und Pulverschnee

Nachdem wir gestern auf dem Weg von Saltoluokta nach Ritsem im Schnee steckengeblieben sind, genoss meine Gruppe heute schönstes Winterwetter. Jetzt warten wir auf den Bus und versuchen nun die geplante Tour durchzuführen! That's fjäll...

Samstag, 5. April 2008

Willkommen im Winter

Bild und Wintergrüsse aus Saltoluokta!

Donnerstag, 3. April 2008

Fast wie Nils Holgerson!

Fensterplatz im X2000-Zug, Nachtzug nach Gällivare, Bus und Ski - Schweden von der Südspitze bis nach Lappland erleben, betrachten, bereisn. Ich ziehe zwar nicht wie Nils Holgerson im Märchen mit den Gänsen übers ganze Land, aber auch meine Reise geht bis zum Berg Akka (und noch ein bisschn weiter).
Eigentlich wollte ich mal schnell ein paar Zeilen "bloggen", aber die vorbeiziehenden Landschaften lenken ab... Skåne, Småland, bald Södermanland usw. ... Das Beste am Zugreisen ist, dass ich schon bei er Ankunft ausgeruht bin und den Alltag schon hinter mir gelassen habe. Ich bin auch schon mit dem Flugzeug die ganze Strecke bis nach Lappland gejettet - doch Feriengefühle stellten sich erst einige Zeit nach Ankunft ein - meine Seele war irgendwie noch Zuhause, konnte diesem Tempo irgendwie nicht folgen.
Im Öresundszug habe ich heute Morgen eine Schweizerin kennengelernt, die auch nach Lappland reist. Wir haben uns für heute Abend im Speisewagen verabredet. Zugreisen verbindet - es lebe die Langsamkeit!

Mittwoch, 2. April 2008

Wollen-Vollbringen-Wohlgefallen oder "Schicksal"?

Warum will ich eigentlich genau DAS, z.B. Fjällwandern, und warum wünsche ich mir genau DAS, warum habe ich nicht andere Ziele und Wünsche? Oder haben Sie auch schon erlebt, dass Sie unbedingt etwas wollten, alle Kräfte einsetzten, es zu es zu erreichen, es aber fast unerklärlicherweise trotzdem niht klappte? Schicksal? Oder könnte etwas dahinter stecken? Für mich ist klar: es ist alles in Gottes Händen, das Wollen, das Vollbringen und das alles nach dem Wohlgefallen des Herrn.
>>>Phil 2.13
Doch wie finde ich überhaupt heraus, was "sein Wohlgefallen" ist? Ich bete und lausche, was ER mir sagen will. Darum gerade freue ich mich auf die Einsamkeit im Fjäll, wo mir viel Zeit geschenkt ist, zu lauschen un mehr zu erfahren, wo mein Weg hinführt, was ich vollbringen darf.
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Bin im Nachtzug nach Kopenhagen und somit auf der Reise ins Fjäll. Die Zugreise von Bern nach Gällivare dauert gut 41 Stunden - die ich geniesse und für mich Erhoung sind: lesen, träumen, Musikhören und noch die letzten Vorbereitungen fürs Trekking treffen.

Samstag, 22. März 2008

Happy Easter! Glad påsk! Frohe Ostern!

Ich gehöre zu den Glücklichen, die Ostern zu Hause verbringen. Ich freue mich, auf das Zusammensein mit meinem Mann und meiner Familie. Kein Reisestress, nein, einfach mal vier Tage im «trauten Heim». Nicht dass ich das Reisen nicht mag, aber Entspannung und Tage ohne Verpflichtungen tun meiner Seele auch ganz gut.
Vor einigen Wochen hörte ich ein seh schönes Lied, dessen Text meiner Meinung nach wunderbar zu Ostern passt. Auf jeden Fall stehen für mich dieser Tage weder Schokoladehasen noch Eier im Mittelpunkt der Interessen. Sondern, der, der sowieso lebenslänglich mein Nr. 1 ist: HE, Jesus Christus! Hier also den (etwas gekürzten) Text des Liedes:

I will follow him wherever he may go.
And near him I always will be, for nothing can keep me away.
He is my destiny.
Ever since he touched my heart I knew.
There isn't an ocean too deep,
a mountain so high it can keep,
keep my away form his love.
I love him.
And where he goes I'll follow.

Jag tillhör de lyckliga som får vara hemma vid påsk och njuta av att ha tid att tillbringa med min make och min familj. Ingen resestress, inget måste, bara vara hemma och njuta av fyra lediga dagar. Inte att jag inte tycker om att resa bort, nej, men jag tycker just nu att min själ mår ganska bra så här.
För några veckor sedan fick jag höra en jättefin sång, som jag tycker att texten (se ovanför) passer mycket bra till påsk-tiden. I alla fall är för mig inte påskäggen eller andra sötsaker i medelpunkten av mina interesser, nej, det är den som är livslängd mitt nr. 1: HE, Jesus Kristus.

Samstag, 8. März 2008

Ziel & Weg

In einem e-mail eines Bekannten - ebenfalls ein regelmässiger Fjällbesucher - kam letzthin der in Fernwanderkreisen ach so oft zitierte Gedanke zu Wort: "Der Weg ist das Ziel". Mein Bekannte schrieb dass wir auch ein inneres "Garmin" (=GPS) brauchen... "und da ist doch nicht wie etwa kalauert wird der Weg das Ziel. Das Ziel ist das Ziel!"
Peng! Das hat mich arg ins nachdenken gebracht. Ja, das Ziel ist das Ziel und kann ncht der Weg sein, kam ich zum Schluss. Oder was wäre, wenn wirklich der Weg mein Ziel wäre beim Wandern im Fjäll? Würde ich im Kreis rumlaufen oder gar auf dem Weg stehen bleiben? Ich bin auch gar noch nie auf eine Fjälltour gegangen ohne zu wissen, dass ich von a nach b wollte.
Doch ich darf mich auf den Weg begeben, auf den, der mich zum Ziel führen wird. Für mich steckt in der Aussage "Der Weg ist das Ziel" der wichtige Gedanke, den Weg zum Ziel bewusst zu gehen. Jeden Schritt bewusst zu tun, jede Stunde auf dem Weg zu geniessen und nicht vor lauter Zielbewusstsein alles schöne und erlebnisreiche unterwegs am Wegesrand gar nicht registrieren zu können im "Temporausch". Für mich wäre eine Fjälltour nur halb so wertvoll, wenn ich nicht Zeit hätte, die Landschaft, in der ich mich bewege bewusst betrachten könnte, mich mit anderen Wanderern, die ich kreuze, unterhalten könnte, die einmalige Stille in mich aufsaugen, Blumen betrachten, Beeren pflücken...
Ziel und Weg, wir brauchen beides, sie gehören zusammen, sie ergänzen sich und können nur zusammen existieren.
"Wer vom Ziel nichts weiss, kann den Weg nicht haben und wird im selben Kreis sein Leben traben." Chr. Morgenstern

Sonntag, 24. Februar 2008

HEJ!!!

Wochenende! Und da bin ich bekanntlich am liebsten mit irgendwelchen Brettern an den Füssen unterwegs. An diesem Wochende waren die Skier vom Modell «Skating», das Wetter frühlingshaft mild und links und rechts der Loipe war es schon grün, respektive braun. Ich dachte an die Tour im April in Lappland, wo ich als Führerin wirken darf. Mir gingen diese und jene Gedanken durch den Kopf, was ich den Teilnehmern vermitteln möchte, ja, ich war ganz versunken und mit dem Kopf schon längst einige tausend Kilometer weiter nördlich. Da kamen mir zwei Langläufer entgegen, die ich auch prompt und ohne zögern mit einem fröhlichen "HEJ!" begrüsste... ähh, "bonjour", aber da waren sie schon vorbei. Ich freue mich wirklich sehr auf die Tour. Wenn ich jeweils wieder vor einem Abenteuer durch die schwedische Wildnis stehe, werde ich auch oft gefragt, ob ich denn nie angst hätte, so alleine und als Frau unterwegs zu sein und als Führerin auch noch Verantwortung für andere zu übernehmen... Nein. Ich darf mich voll und ganz auf Gottes Schutz verlassen, wie es (zum Beispiel!) in Psalm 91.11-12 geschrieben steht:
Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuss nicht an einen Stein stossest.

Helg! Och som bekant tycker jag då mest om att vara ute med några sorts skidor på fötterna. Här i trakten är det redan riktig varmt och det känns som våren redan har kommit. Men jag fick njuta av en tur på skidorna, sorts «Skating». Medan jag skajtade i solen var jag med mina tanker redan på tur i Lapplandfjällen i April. Jag tänkte på allt möjligt jag ville säga till deltagare på turen som jag ska lede för STF. Och så var jag med mina tanker verkligen helt och hållet redan några tusend kilometer norrut, då jag mötte två andra skidåkare som jag hälsade hjärtlig med ett glad "HEJ!".... och innan jag hann mumla ähh, nej, ähh, "bonjour" var de borta... Vad jag ser glad emot att resa till Lappland och vara ute till fjälls. Många frågar mig när de hör att jag är på väg igen till fjälls och vildmarken, om jag inte är rädd och speciellt för att jag är kvinna och nu också tar ansvar som ledare. Nej! För att jag får helt lita på Guds beskydd, som står redan skriven i (bland annat!) Psalm 91.11-12:
Han har sänt ut sina änglar för att skydda mig, vart jag än går. Med sina händer ska de bära mig, så att jag inte snubblar på någon sten.

Sonntag, 17. Februar 2008

Am anderen Ende der Schweiz


Einfach ein schönes Bild: Langlaufloipe zwischen Scuol und Martina im Unterengadin.
Bara en fin bild: Skidspår mellan Scuol och Martina i Unterengadin, Schweiz.